Letzte Aktualisierung: 08.11.2016

 

Tagesgeldkonto | Tagesgeldkonten Vergleich 2016

Tagesgeldkonto - Was genau sind Tagesgeldkonten?

Ein Tagesgeldkonto bezeichnet eine Form der Geldanlage und stellt im Grunde ein reguläres Guthabenkonto dar, mit der Besonderheit, dass der Kontoinhaber täglich über sein Geld verfügen kann - daher der Begriff "Tagesgeld". Bei einem Tagesgeldkonto ist das angelegte Geld ist das angelegte Geld also nicht erst zu einem bestimmten Termin verfügbar, wie bspw. bei einem Festgeldkonto. Ebenso gibt es bei einem Tagesgeldkonto keine Kündigungsfristen, wie dies bei Sparbüchern in der Regel vorgesehen ist. Zwar werben teilweise Banken mit Tagesgeldangeboten, bei denen der Anleger nur über einen bestimmten Betrag täglich verfügen kann und für die Auszahlung von höheren Summen eine Kündigungsfrist von zumeist 3 Monaten eingehalten werden muss. Jedoch handelt es sich hierbei im eigentlichen Sinne nicht um wirkliche Tagesgeldkonten, sondern eher um reguläre Sparkonten mit einer etwas höheren Flexibilität.

Kostenlose TagesgeldkontenTagesgeldkonto

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich im Grunde, ähnlich wie bei einem Sparbuch, um ein Guthabenkonto, bei welchem der Kontoinhaber für sein angelegtes Geld eine Verzinsung bekommt. Daher sind Tagesgeldkonten (anders als Girokonten) im Allgemeinen kostenfrei. Es fallen also bei den meisten Banken keine Gebühren für die Kontoeröffnung und Führung eines Tagesgeldkontos an. Zwar bieten einige Banken mittlerweile auch eine Verzinsung für Girokonten an, jedoch sind die Zinsen bei Girokonten deutlich niedriger als bei einem Tagesgeldkonto.

Aufgrund der hohen Verzinsung und der kostenfreien Führung eines Tagesgeldkontos sind hingegen die Funktionen eines Tagegeldkontos verhältnismäßig eingeschränkt. So ist bei einem Tagesgeldkonto ausschließlich die Geldanlage möglich. Abbuchungen, Lastschrift, Überweisungen und ähnliche Vorgänge können nicht durchgeführt werden. Auch lässt sich mit einem Tagesgeldkonto keine bargeldlose Bezahlung vornehmen, da keine EC-Karte ausgehändigt wird. Einige Banken bieten aber die Möglichkeit an, mittels Karte das Guthaben des Tagesgeldkontos an einem Bankautomaten abzuheben. Fraglich ist hier wiederum, ob es sich in einem solchen Fall auch tatsächlich um ein Tagesgeldkonto oder nicht doch um ein Sparkonto handelt. Denn laut allgemeiner Definition sieht ein Tagesgeldkonto keine Bargeldauszahlungen vor. Vielmehr muss ein Referenzkonto vorhanden sein, auf das das Guthaben bei einer Auszahlung überwiesen wird. Da eine Überweisung in der Regel einige Werktage dauert, sollte der Kontoinhaber diese Buchungsdauer bezüglich der sofortigen Verfügbarkeit beachten. Möglicherweise ist keine freie Verfügbarkeit vorhanden. Dadurch sind auch die Bedingungen für ein Tagesgeldkonto nicht mehr vollständig erfüllt, so dass es sich bei solchen Konten eigentlich um ein mit einem anderen Namen titulierten Sparkonto handelt.

Tagesgeldkonto vs. Sparbuch - Höhere Flexibilität & Rendite beim Tagesgeldkonto

Das moderne Tagesgeldkonto liegt in letzter Zeit immer mehr im Trend und verdrängt aufgrund seiner Flexibilität und Rendite immer mehr das sonst übliche Sparbuch als Anlageform. So kann bereits vom ersten Tag an das Geld auch vom Tagesgeldkonto wieder abgehoben werden, somit eignet sich ein Tagesgeldkonto besonders für kurzfristige Geldanlagen. Im Gegensatz zu einem Sparbuch, bei dem die monatlich abgehobene Summe bei den meisten Banken nicht über 2000 Euro liegen darf, ohne dass Zinsen berechnet werden, kann man bei einem Tagesgeldkonto deutlich höhere Summen oder sogar das gesamte Guthaben auf einmal abheben. Das Tagesgeldkonto ist bei manchen Banken sogar noch mit einem Extra versehen: Ein kostenloses Girokonto ermöglicht günstige Bankgeschäfte und spart somit auch im Zahlungsverkehr Kosten.

Neben dem Vorteil, dass über das auf dem Tagesgeldkonto vorhandene Geld immer und in voller Höhe durch den Anleger verfügt werden kann, gibt es auch keine Kündigungsfristen. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn unerwartete Ausgaben oder Anschaffungen anstehen und man in kürzester Zeit einen größeren Geldbetrag zur Verfügung haben muss. Des Weiteren kann ein Anleger sein Tagesgeldkonto auch jederzeit wieder auflösen, ohne sich an jedwede Kündigungsfristen halten zu müssen. Bei einem Sparbuch betragen diese Kündigungsfristen in der Regel zwischen 6 Wochen und 6 Monaten. Somit ist das Tagesgeldkonto auch in dieser Hinsicht einem regulären Sparbuch überlegen. Lediglich sehr lange bestehende Sparbücher haben noch einen Renditevorteil gegenüber Tagesgeldkonten, wenn die Verzinsung bei Vertragsabschluss steigend festgelegt wurde, so dass der Zinssatz jedes Jahr bspw. um 1% oder 0,5% ansteigt.


Abräumsparen mit einem Tagesgeldkonto

Falls am Monatsende Geld auf dem Girokonto übrig ist, kann dieses durch das sogenannte Abräumsparen auf das Tagesgeldkonto gebucht werden, wo wesentlich höhere Guthabenzinsen erzielt werden als auf dem Girokonto. Gerät das Girokonto einmal ins Minus, kann eine entsprechende Summe automatisch von dem Tagesgeldkonto auf das Girokonto umgebucht werden, um Sollzinsen zu vermeiden. Auf diese Weise kann ein Unternehmer immer für ausgeglichene finanzielle Verhältnisse sorgen.

 

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